Vorabdruck: “Der gescheitere Aufstand”

Bernd Langer
Berdn Langer, Kundgebung Friedhof der Sozialisten in Friedrichsfelde Januar 2015

27. Oktober, 16 Uhr, Antiquariat Prometheus: Multimediavortrag
28. Oktober, 16 Uhr, Ehrenfriedhof: Hauptptredner auf der Gedenkkundgebung

In der “jungen welt” erschien jüngst ein Vorabruck aus Bernd Langers neuem Buch: Die Flamme der Revolution. Deutschland 1918/19. Um das interessierte Wilhelmshavener Publikum “anzufüttern” und es sich schon mal einlesen kann, veröffentlichen wir hier den Arikel.

Der gescheiterte Aufstand
Vorabdruck. Im Januar 1919 kam es in Berlin zu bewaffneten Kämpfen zwischen revolutionären Arbeitern und Soldaten der SPD-Regierung unter Friedrich Ebert

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Multimediavortrag: Wilhelmshaven und der Freistaat Oldenburg 1918/19

Bernd Langer die Flamme der Revolution

Sa., 27. Okt. 2018, 16 Uhr / Antiquariat Prometheus, Gökerstr. 107, 26384 Wilhelmshaven.
Eintritt frei

Anfang Oktober erscheint im Unrast Verlag das Buch “Deutschland 1918/19. Die Flamme der Revolution” von Bernd Langer.

Detailreich und lebendig wird in diesem Buch die Geschichte jener Tage erzählt, die eine grundlegende politische Weichstellung bedeuten. Denn die weltweite Spaltung in Kommunistische Parteien mit revolutionärem Anspruch einerseits und eine reformistische Sozialdemokratie andererseits sowie die verhängnisvolle Entwicklung am Vorabend des Faschismus sind ohne diese Ereignisse nicht zu begreifen.

In seinem Multimedia-Vortrag stellt Bernd Langer sein neues Buch vor und geht dabei insbesondere auf die Ereignisse in unserer Region ein, die zur Ausrufung der “Sozialistischen Republik Oldenburg/Ostfriesland” führten.

Bernd Langer ist langjähriger Polit-Aktivist und linker Künstler, er arbeitet seit Jahren zur Geschichte der Weimarer Republik und des Antifaschismus.

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Stadtrundfahrt verschoben

stadtrundfahrt wird verschoben

Die für den 13. Oktober angekündigte Stadtrundfahrt auf den Spuren der Revolution muss leider ausfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Achtet auf Ankündigungen!

Liederabend gegen den Krieg

Achim Bigus

Freitag, den 05.10.2018
Beginn 19:00 Uhr.
Black Lounge, Marktstr. 165/Ecke Werftstr.

Anlässlich der Novemberrevolution vor einhundert Jahren laden wir alle interessierten Bürger*innen zu einem Liederabend gegen den Krieg ein. Wir möchten den zahlreichen friedenspolitisch aktiven Wilhelmshavenern einen Abend des Austausches und der Vernetzung bieten und so dazu beitragen, das in unserer Stadt der Friedensgedanke und der Widerstand gegen Militarisierung gestärkt wird.

In Liedern wurde zu allen Zeiten der Widerstand gegen Krieg und Großmachtpolitik begleitet. So textete Kurt Tucholsky – das Abschlachten in den Schützengräben des Ersten Weltkrieg vor Augen: „Seid nicht stolz auf Orden und Geklunker! Seid nicht stolz auf Narben und die Zeit!“ Der Refrain fordert dazu auf Widerstand gegen Adel und Staat zu leisten, womit er gleichzeitig auf die Kriegsinteressierten hindeutet. In der letzten Strophe werden die Forderungen dramatisiert, mit dem Ziel den Militarismus zu beenden und zu erinnern, dass dem Krieg nur Tote folgen und sonst keinen Sinn darin zu sehen ist.

Wir freuen uns auf einen musikalischen Abend mit Achim Bigus – Liedermacher und Gewerkschafter aus Osnabrück– welcher uns uns einige friedenspolitische Lieder aus verschiedener Jahrzehnte vorstellen wird.

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Vortrag: 100 Jahre Novemberrevolution – Kein Schnee von gestern

Dirk Willing

Freitag, den 21.09.2018
Beginn 19.00 Uhr
Cafe Victoria, Obernstraße 6 (Fußgängerzone), Varel

Eine wachsende Zahl von Menschen sucht heute nach einer gesellschaftlichen Alternative zum Kapitalismus und seinen Krisen. Der Referent Dirk Willing, Mitglied des Zentralkomitees der MLPD geht auf die Ziele der Revolutionäre von 1918 ein und erläutert Stärken und Schwächen ihrer Revolution und was heute daraus zu leren ist.

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geschafft

Geschafft! Nach seinem “Ehrenwortplatz” hat Wilhelmshaven auch endlich seinen für Reichpietsch und Köbis!

Am Sonntag Nachmittag versammelten sich Linke aus Wilhelmshaven und umzu, um den beiden Matrosen Albin Köbis und Max Reichpietsch zu gedenken und den namenlosen Platz am Kaiser-Wilhelm-Brunnen den Namen der beiden hingerichteten Revolutionären zu geben. Nachdem Alex vom Arbeitskreis zum Andenken an den Matrosenaufstand vor 101 Jahren sprach, hörten wir das “Soldentenlied” von der Bremer Musikgruppe “Grenzgänger”, welche im November auch einen grösseren Auftritt in WHV haben werden. Conrad vom Arbeitskreis stellte den historischen Zusammenhang zum Platz her und bewarb unseren alternativen Stadtrundgang. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Gruppe “anticapitalistas”, u.a. mit einem eigens vertonten Gedicht zum legendären Klaus Störtebecker.

Wir bedanken uns beim Jeverschen Wochenblatt, die eigens einen Fotoreporter schickte und unsere Kundgebung auch mit einem längeren Artikel am 28.8. in der Zeitung würdigte. Die WZ hatte das natürlich nicht nötig…

Für die revolutionären Matrosen Max Reichpietsch und Albin Köbis

So., 26. Aug. 2018, 16 Uhr / Wilhelmshaven, Göker-/Ecke Rheinstr.
Gedenken am Köbis-Reichpietsch-Platz

Max Reichpietsch und Max Reichpietsch

Am 2. August 1917 meuterten die Matrosen des Großlinienschiffes »Prinzregent Luitpold« gegen den Krieg. Anlässlich der Todesurteile, welche das Marine-Gericht Wilhelmshaven am 26. August 1917 gegen Albin Köbis und Max Reichpietsch verhängte, findet eine Platz-Umbenennung und Gedenk-Kundgebung am historischen Ort statt. Beide wurden am 5. September 1917 auf dem Schießplatz in Köln-Wahn hingerichtet.